Projekt Beschreibung

Osteopathie für Schreibabys

OSTEOPATHIE FÜR SCHREIBABYS

Wenn ein Baby häufig schreit, so kann das vielfältige Ursachen haben. Osteopathie für Schreibabys versucht die Ursachen für das Schreien von Babies zu finden und zu beseitigen. Schreit ein Neugeborenes in den ersten Monaten ungewöhlich viel, so liegt möglicherweise ein KISS-Syndrom vor.

Das KISS-Syndrom

Die oftmals von Kinderärzten diagnostizierte Kopfgelenk-induzierte Symmetriestörung (abgekürzt KISS) stelle eine Bewegungsstörung der oberen Halswirbelsäule dar, die früher auch als Schiefhals bezeichnet wurde, verursacht häufig Beschwerden und Auffälligkeiten bei Neugeborenen.

Es werden üblicherweise 2 Varianten des Kiss-Syndroms unterschieden:

  1. KISS 1: hier sind Kopfgelenk und Halswirbel so verschoben und blockiert, dass dem Neugeborenen das Drehen und Neigen des Kopfes zu einer Seite schmerzt.
  2. KISS 2: hier sind Kopfgelenk und Halswirbel ebenso verschoben bzw. blockiert, hier überdehnt das Kind wegen der Schmerzen den Kopf nach hinten.

Durch den Druck auf den Kopf des Babys vor bzw. während der Geburt, kann im Bereich der Halswirbelsäule eine Fehlstellung ausgelöst worden sein, welche Verspannungen im Kopf-Nacken-Bereich zur Folge hat.

Wenn Sie zu mir in die Praxis kommen, ertaste ich vorsichtig mit meinen Händen, ob sich die Knochen an Schädel und Wirbelsäule Ihres Kindes in der Normalposition befinden.

Kiss-Syndrom Beschwerdebild

  • Schiefhaltung des Kopfes

  • anhaltendes Schreien (Schreibaby)

  • asymmetrische Schädelform

  • Asymmetrie der Augen

  • Hyperextension (Überstreckung: C-Form)

  • Empfindlichkeit am Hinterkopf (z.B. beim An- und Ausziehen)

  • Unwohlsein in der Bauchlage

  • Schluckbeschwerden

  • einseitige Stillposition

  • Überspringen von Entwicklungsphasen („Krabbeln“ wird ausgelassen)

  • Unreife der Hüftgelenke

  • Fehlstellung der Füße

Kiss-Syndrom – Ursachen

Das Kiss-Syndrom findet sich vermehrt, wenn bei der Geburt eine Saugglocke oder Zange eingesetzt wurde. Ebenso bei Mehrlingsgeburten, Kaiserschnitten oder bei übertragenen Säuglingen.

Im Idealfall schaffen es die Kinder die Fehlstellungen zu kompensieren und die Verschiebungen der Schädelknochen gleichen sich nach der Geburt wieder aus. Ist das nicht der Fall, können diese Symptome durch eine frühzeitige osteopathische Diagnose und Behandlung deutlich gemildert werden oder ganz verschwinden. Zudem lassen sich mögliche Folgeschäden bei Vor- und Grundschuldkindern verhindern.

Es gilt in diesem Fall der Grundsatz: Je früher das Neugeborene zum Osteopathen kommt, desto besser.

ÜBERGANG in KIDD-Syndrom

Wird das KISS-Syndrom nicht behandelt, so reagiert der Säugling üblicherweise mit Kompensation, in deren Endstadium beim Kind meist das mehr oder weniger ausgeprägte KIDD-Syndrom entsteht. (Kopfgelenk induzierte Dysgnosie und Dyspraxie)

Ein unbehandeltes Kiss-Syndrom kann zu diesen Folgeschäden führen: